Armenien und Iran wollen gemeinsame Unternehmen gründen und Handelsbeziehungen ausbauen
Armenien und Iran haben vereinbart, gemeinsame Produktionsunternehmen und Fabriken in beiden Ländern zu gründen, gab der iranische Minister für Industrie, Bergbau und Handel, Mohammad Atabak, in Moskau bekannt, als er auf eine Frage eines Korrespondenten von Armenpress antwortete.
Atabak hob die wachsende Zusammenarbeit zwischen Eriwan und Teheran hervor, insbesondere im Rahmen des Freihandelsabkommens (FTA) zwischen dem Iran und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU).
„Unser Land unterhält sehr gute Beziehungen zur Republik Armenien. Das Volumen der wirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern nimmt allmählich zu. Während unseres jüngsten Besuchs bei Präsident Masoud Pezeshkian haben wir alle Bereiche der Zusammenarbeit erörtert: Produktion, Handel, Warenlieferung und Mineraliengewinnung. Wir haben auch über gegenseitige Investitionen, Produktionsprojekte und die Erweiterung der Absatzmöglichkeiten auf den Märkten gesprochen“, sagte Atabak.
Er betonte, dass beide Seiten „großes Potenzial für eine weitere Zusammenarbeit“ sehen.
Am 24. September fand in Moskau die erste Sitzung des gemeinsamen Ausschusses zur Umsetzung des Freihandelsabkommens zwischen dem Iran und der EAWU statt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Beseitigung quantitativer Beschränkungen und technischer Handelshemmnisse, die Digitalisierung des Handels und die Förderung des internationalen Verkehrskorridors „Nord-Süd“ sowie weitere Bereiche von gemeinsamem Interesse.
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