Armenische Gemeinschaft bekräftigt Bekenntnis zur De-facto-Unabhängigkeit des separatistischen Abchasiens

Am 20. Februar wurde Alik Minasjan während eines Kongresses im Dorf Matschara im Bezirk Gulripsch zum Vorsitzenden der armenischen Gemeinschaft des separatistischen Abchasiens wiedergewählt. In seinem Bericht hob Minasjan die Aktivitäten der Organisation hervor und betonte ihre Rolle bei der “Stärkung der Staatlichkeit Abchasiens” und der “Wahrung der kulturellen Traditionen der Hamshen-Armenier.”

Er bekräftigte die politische Haltung der Gemeinschaft mit den Worten: „Unser Grundprinzip bleibt unverändert: Die armenische Gemeinschaft unterstützt die Unabhängigkeit Abchasiens und unterstützt voll und ganz die Entwicklung seiner staatlichen und zivilen Institutionen. Heute gehen wir diesen Weg weiterhin zuversichtlich.“ Er drückte auch seine Dankbarkeit für das ihm in den letzten drei Jahren entgegengebrachte Vertrauen aus und bezeichnete diesen Zeitraum als eine Zeit, die die Widerstandsfähigkeit und den Zusammenhalt der Gemeinschaft auf die Probe gestellt habe.

Badra Gunba, der De-facto-Präsident der separatistischen Republik, nahm am Kongress teil und betonte, dass Abchasien seit langem “durch ethnische Vielfalt, gegenseitigen Respekt und Toleranz” geprägt sei. „Meiner Meinung nach haben wir ein hohes Maß an Toleranz und Respekt füreinander erreicht. Die Möglichkeit, gemeinsam zu leben, unser Land zu gestalten und zu entwickeln, ist ein großer Segen und eine Errungenschaft, die wir zum Teil unseren gemeinsamen Vorfahren verdanken“, erklärte Gunba. Er betonte ferner die wichtige Rolle der armenischen Gemeinschaft beim “Staatsaufbau” und merkte an, dass zu ihren Vertretern Wissenschaftler, Erzieher, medizinisches Fachpersonal, Landarbeiter und Veteranen des Vaterländischen Krieges des Volkes von Abchasien gehörten, die alle zur Entwicklung des Landes beigetragen hätten.

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