Armenischer Außenminister betont Atompolitik, Rüstungskontrolle und regionale Stabilität
Am 25. Februar sprach der armenische Außenminister Ararat Mirsojan bei einem hochrangigen Treffen der Abrüstungskonferenz über Armeniens Engagement für den Atomwaffensperrvertrag (NPT) und die friedliche Nutzung der Kernenergie.
Mirsojan erläuterte Armeniens transparente Nuklearpolitik und betonte, dass das Land einen reibungslosen Übergang zu neuen nuklearen Kapazitäten bis 2036 anstrebe. Er kündigte erste Schritte zur Auswahl und zum Bau eines neuen Kernkraftwerks an, einschließlich der Prüfung von Small Modular Reactors (SMRs).
Er bekräftigte Armeniens Engagement für ein effektives konventionelles Rüstungskontrollsystem auf internationaler, regionaler und subregionaler Ebene und erwähnte Armeniens Überlegungen zum Beitritt zum Waffenhandelsvertrag (ATT).
Trotz bestehender Herausforderungen betonte Mirsojan, dass Armenien sich weiterhin für Transparenz und Stabilität in der Region einsetzen werde. Er gab bekannt, dass Armenien Aserbaidschan einen Vorschlag zur gegenseitigen Rüstungskontrolle und zur gemeinsamen Untersuchung grenzüberschreitender Vorfälle unterbreitet habe, um die regionale Sicherheit zu fördern.
Mirsojan betonte außerdem die Notwendigkeit der Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) im militärischen Bereich und warnte davor, dass Militär-KI-Technologien nicht an Staaten mit einer Vorgeschichte von Menschenrechtsverletzungen weitergegeben werden dürften.
Zum Abschluss bekräftigte Mirsojan Armeniens Engagement für Frieden und internationale Sicherheit und rief zu multilateralen Lösungen und verstärkter internationaler Zusammenarbeit auf.
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