Aserbaidschan drängt bei OIC-Treffen auf Waffenstillstand und Diplomatie in Gaza
Am 25. August vertrat Yalcin Rafiyev, stellvertretender Außenminister Aserbaidschans, sein Land bei der außerordentlichen Sitzung des OIC-Außenministerrats in Dschidda, Saudi-Arabien. Während der Veranstaltung traf Rafiyev mit Abdulla Khaleel, dem Leiter des Außenministeriums der Malediven, zusammen. Khaleel betonte, dass die Teilnehmer entschlossen seien, sich konstruktiv an der Sitzung zu beteiligen, um „eine sofortige Beendigung der Aggression in Gaza“ zu erreichen.
Auf der Dringlichkeitssitzung erklärte Rafiyev, dass Aserbaidschan bereit sei, eine diplomatische Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu unterstützen. Er hob die anhaltenden militärischen Spannungen und die humanitäre Krise im Gazastreifen hervor und betonte, wie wichtig dringende und entschlossene Maßnahmen seien, um die Situation zu beenden. Rafiyev forderte einen Waffenstillstand in Gaza und die Schaffung von Bedingungen für die Lieferung humanitärer Hilfe und bekräftigte die Unterstützung Aserbaidschans für eine Lösung des Konflikts auf der Grundlage des „Zweistaatenprinzips“ im Einklang mit dem Völkerrecht und den einschlägigen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. Er betonte auch, dass Aserbaidschan weiterhin Hilfe leisten werde, um die humanitäre Lage des palästinensischen Volkes zu verbessern.
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