Aserbaidschanisches Erdgas soll über die Türkei nach Syrien geliefert werden
Am 30. Juli gab der türkische Energieminister Alparslan Bayraktar bekannt, dass die Lieferungen von aserbaidschanischem Erdgas über die Türkei nach Syrien am 2. August beginnen werden. Mit Aserbaidschan wurde ein Swap-Abkommen unterzeichnet, um die Exporte zu erleichtern, die über die türkische Stadt Kilis nach Aleppo geleitet werden sollen. Bayraktar wies darauf hin, dass der Bau der Pipeline zur syrischen Grenze in Rekordzeit abgeschlossen wurde und auch die Infrastruktur auf syrischer Seite bereitsteht. Das Projekt wird von Katar finanziert, und die Energieminister von Katar und Syrien werden voraussichtlich an der Eröffnungszeremonie teilnehmen.
Das Gas wird in Syrien in erster Linie zur Stromerzeugung verwendet werden. Die geplante Tagesliefermenge von 6 Millionen Kubikmetern soll bis zu 1.200 MW Strom erzeugen. Zusammen mit zusätzlichen 500 MW aus türkischen Quellen soll dies die tägliche Stromverfügbarkeit in Syrien von derzeit 3-4 Stunden auf etwa 10 Stunden erhöhen.
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