Neue Verfassung vor den Wahlen 2026 erwartet, sagt armenischer Minister

| Nachricht, Politik, Armenien

Justizministerin Srbuhi Galyan hat bekräftigt, dass die derzeitige Verfassungsreform Armeniens ein rein innerstaatlicher Prozess ist, der nichts mit ausländischem Druck zu tun hat.

Gegenüber Reportern erklärte Galyan, dass die Initiative kurz nach dem Amtsantritt von Premierminister Nikol Paschinjan im Jahr 2018 ins Leben gerufen wurde. Sie betonte, dass der neue Verfassungstext vor den Parlamentswahlen 2026 fertiggestellt sein soll.

„Der Prozess begann unmittelbar nach der Revolution von 2018“, sagte Galyan. „Es ist falsch, ihn mit Druck von außen in Verbindung zu bringen. Dies ist unsere interne Angelegenheit, und unser Volk wird entscheiden, ob es eine neue Verfassung will.“

Die Erklärung kommt vor dem Hintergrund aserbaidschanischer Behauptungen, dass die armenische Verfassung territoriale Ansprüche gegenüber Aserbaidschan enthalte – Vorwürfe, die Eriwan entschieden zurückweist. Baku drängt Eriwan im Rahmen der laufenden Friedensverhandlungen zur Änderung seiner Verfassung.

Siehe auch

"Caucasus Watch" sucht lokale Experten aus Georgien, Armenien, Aserbaidschan und der Nordkaukasus-Region. Wir bieten eine flexible Form der Zusammenarbeit, eine angemessene Vergütung und Zugang zu einer europaweiten Leserschaft. Senden Sie Ihren Lebenslauf, ein Bewerbungsschreiben und eine Arbeitsprobe an redaktion@caucasuswatch.de. Für Fragen: i.dostalik@caucasuswatch.de.

Wir verwenden Cookies, um unser Angebot für Sie zu verbessern. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.