Paschinjan spricht über Fortschritte bei den armenisch-aserbaidschanischen Friedensgesprächen
Während eines Gesprächs mit Journalisten in der Nationalversammlung am 26. Februar erklärte der armenische Premierminister Nikol Paschinjan, dass der Erhalt der zwölf Vorschläge darauf hindeutet, dass der Prozess des Friedensabkommens nicht in einer Sackgasse steckt.
Paschinjan betonte, dass Armenien seine eigenen Vorschläge vorlegen werde, und hob die aktive Arbeit der Grenzkommissionen hervor. Er zeigte sich optimistisch, dass Aserbaidschan positiv auf den Lösungsvorschlag Armeniens für den Eisenbahnverkehr zwischen den beiden Ländern reagieren werde, einschließlich der Strecken von West Aserbaidschan nach Nakhchivan und von Yeraskh nach Meghri. Er wies darauf hin, dass beide Nationen davon profitieren würden, die Eisenbahnen des jeweils anderen Landes für den internationalen Güterverkehr zu nutzen.
In Bezug auf den Friedensvertrag stellte Paschinjan klar, dass Fragen im Zusammenhang mit Verfassungsänderungen und Korridoren nicht in die Diskussionen einbezogen wurden. Er betonte, dass die laufenden Verhandlungen noch viele Ebenen und Nuancen umfassen.
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