Premierminister kündigt Struktur- und Personalveränderungen im Ministerkabinett an
Der georgische Premierminister Giorgi Kvirikashvili kündigte am 13. November eine neue Welle von Veränderungen im Ministerkabinett an. Laut diesen Änderungen bleiben anstelle der bisherigen 16 Ministerien und zwei Ämter des Staatsministers in Zukunft 13 Ministerien und ein Staatssekretariat übrig. Das Amt des Staatsministers für europäische und euroatlantische Integration wird mit dem Außenministerium zusammengelegt. Infolgedessen wird nur noch ein Staatsministeramt – das für Versöhnung und bürgerliche Gleichstellung – im Ministerkabinett fortbestehen. Der Innenminister Giorgi Mgebrishvili soll künftig das Zentrum für Notfallmanagement leiten. Er wird in seiner bisherigen Position durch den amtierenden Wirtschaftsminister Giorgi Gakharia ersetzt. Letzterer wird auch seine Position als stellvertretender Ministerpräsident beibehalten. Das Außenministerium wird weiterhin von Mikheil Janelidze geleitet, der auch die Position des stellvertretenden Premierministers aufrechterhalten wird. Nach Ansicht des Premiers sollen die geplanten Änderungen dazu beitragen, den Staatsapparat flexibler zu gestalten und die Verwaltungskosten gering zu halten. (Civil, mehr)
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