Slowenien befürwortet Energiekooperation mit Aserbaidschan in den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserstoff und Gasdiversifizierung

Das slowenische Ministerium für Umwelt, Klima und Energie hat am 29. Juli seine Unterstützung für das Unterwasser-Stromkabelprojekt „Black Sea Energy“ bekannt gegeben und prüft derzeit Möglichkeiten für eine Beteiligung. Das Ministerium bezeichnete grüne Energie als einen vielversprechenden Bereich für die Zusammenarbeit mit Aserbaidschan. Ein wichtiges Ziel der am 4. April 2025 unterzeichneten Absichtserklärung (MoU) zwischen den Energieministerien beider Länder ist die Förderung der Zusammenarbeit im Bereich erneuerbare Energien und saubere Technologien, einschließlich Wasserstoff. Slowenien ermutigt auch seine Unternehmen, in erneuerbare Energiequellen in Aserbaidschan zu investieren.

Eine Quelle aus dem Ministerium bezeichnete Aserbaidschan als wichtigen Partner für die Energiesicherheit und die Diversifizierung der Erdgasversorgung. Dabei wurde das Ziel angegeben, eine unterbrechungsfreie Lieferung über den Südlichen Gaskorridor sicherzustellen. Während der Großteil des slowenischen Erdgases derzeit aus Algerien stammt, erklärte das Ministerium, dass es „der Vertiefung seiner Energiepartnerschaft mit Aserbaidschan große Bedeutung beimisst”. Die mit dem aserbaidschanischen Energieministerium unterzeichnete Absichtserklärung ist ein Rahmenabkommen zur Stärkung der Zusammenarbeit in fünf Schlüsselbereichen ohne konkreten Zeitplan. Zu den Hauptzielen gehören die Förderung enger Beziehungen zwischen den nationalen Gasunternehmen SOCAR und Geoplin, die Verbesserung der Energiesicherheit über den Südlichen Gaskorridor, die Entwicklung erneuerbarer Energien und sauberer Technologien sowie die Unterstützung der Digitalisierung von Energiesystemen.

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