The Times of Israel: Witkoff traf sich im März mit Präsident Alijew, um über die Ausweitung der Abraham-Abkommen zu sprechen
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt aktiv die Aufnahme Aserbaidschans und mehrerer zentralasiatischer Länder in die Abraham-Abkommen, um deren Beziehungen zu Israel zu vertiefen, berichtete The Times of Israel am 1. August. Die 2020 und 2021 unterzeichneten Abkommen normalisierten die diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und vier mehrheitlich muslimischen Ländern. Da Aserbaidschan und die meisten zentralasiatischen Länder bereits langjährige Beziehungen zu Israel unterhalten, wäre ihre Aufnahme weitgehend symbolisch, könnte aber die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Verteidigung verbessern.
Dem Bericht zufolge betrachtet die Trump-Regierung ein Friedensabkommen zwischen Aserbaidschan und Armenien als notwendige Voraussetzung für die Teilnahme Bakus. Die Verhandlungen mit Aserbaidschan werden als „äußerst strukturiert und ernsthaft“ beschrieben, wobei Quellen vermuten, dass eine Einigung innerhalb von Monaten oder sogar Wochen erzielt werden könnte. Es wurde auch bekannt, dass Steve Witkoff, Trumps Sonderbeauftragter für Friedensmissionen, im März Baku besuchte und sich mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew getroffen hat. Das Außenministerium lehnte es ab, sich zu bestimmten Ländern zu äußern, bekräftigte jedoch, dass die Ausweitung der Abkommen ein zentrales Ziel sei.
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