Tschetschenischer Minister setzt palästinensische Spendenaktion wegen Transparenzbedenken aus

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Am 30. Juli kündigte Achmed Dudaev, Minister der Tschetschenischen Föderativen Republik, die vorübergehende Aussetzung der Spendenaktionen verschiedener Wohltätigkeitsorganisationen für Palästinenser an. Grund für diese Entscheidung waren Bedenken hinsichtlich der Transparenz und der möglichen missbräuchlichen Verwendung der Spenden. Dudaev erklärte, dass die mangelnde Kontrolle über den Spendensammelprozess das Risiko erhöhe, dass die Hilfe nicht bei den Bedürftigen ankomme oder in die Hände verbotener Organisationen falle. Er wies auch darauf hin, dass logistische Herausforderungen und der Einsatz von Mittelsmännern die Wirksamkeit der Hilfe beeinträchtigten.

„Deshalb sollten alle karitativen Initiativen nur über geprüfte Kanäle durchgeführt werden – nur so kann die Unterstützung derjenigen gewährleistet werden, die sie wirklich brauchen“, erklärte Dudaev. Er hob hervor, dass der nach Achmat-Chadschi Kadyrow benannte regionale öffentliche Fonds bereits gezielte Unterstützung leiste. Er fügte hinzu, dass der Präsident der Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, persönlich eine groß angelegte humanitäre Hilfe für Palästina initiiert habe, für die bereits rund 600 Millionen Rubel bereitgestellt worden seien.

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